→
Wir sind nach Hessen umgezogen!!!
Weitere Informationen im Impressum!
←
→
Westernsattel-Outlet unterstützt die Hilfsorganisation Humanity First: www.humanity-first.de
←
Horsemanship-Videos:
Horsemanship-Wissen:
Videos vom Unterricht von dem Lehrer von Linda und Pat Parelli, Walter Zettl:
(Aus eigener Erfahrung: hilft sehr!)
Kurzbeschreibung:
Die Übung wird auf dem Zirkel ausgeführt:
Dabei auf beiden Seiten ungefähr gleich lang/häufig reiten. Oder je nachdem welche Seite zu schwach bemuskelt ist, dann diese Seite länger/häufiger.
Dabei immer abwechselnd 1-3 Zirkel nach innen stellen (direkte Biegung) und dann 1-3 Zirkel nach außen (indirekte Biegung), dann wieder nach innen, dann wieder nach außen etc. Dann irgendwann Handwechseln, da dasselbe machen, dann wieder Handwechseln etc.
Immer wichtig dabei:
Keep Your Focus! Schauen Sie da hin, wo Sie hinreiten wollen. Also großzügig in die Spur des Zirkels sehen (nicht direkt vor das Pferd sondern etwas weiter).
Innenstellung (direkte Biegung):
Ihre Unterschenkel berühren das Pferd eher nicht. Bei normaler Zügelführung (also Hände vor dem Horn etwas breiter als Pferde-Schulter-Breite) gehen Sie nun parallel zu Ihrer inneren Hand mit der äußeren Hand nach außen. D.h. auf den äußeren Zügel wird sanfter Zug zur Seite ausgeübt-sie hält das Pferd auf dem Zirkel, gibt die Richttung vor. Mit der inneren Hand fangen Sie an im Tackt sanft zu "zupfen" bzw. mit Ihrer Hand leicht an- und nachzugeben.
Wenn Ihr Pferd bei der Übung zu sehr nach innen ausweicht, dann "zupfen" Sie mit der inneren Hand mehr nach außen über den Mähnenkamm und legen dabei den inneren Schenkel so lange sanft an, bis das Pferd dem Druck nachgibt. Auch wenn es nur mit dem mittleren Teil (also dem Bauch) nach innen fällt. Wenn es mit der Schulter ausbricht, also nach außen fällt, dann legen Sie Ihr äußeres Bein sanft an bis das Pferd nicht mehr ausbricht, dann wieder Bein weg und legen dazu den äußeren Zügel an den Hals.
Außenstellung (direkte Biegung):
Beine wie oben. Zügelführung umgekehrt wie oben.
Bei normaler Zügelführung: mit der inneren Hand parallel zur äußeren deutlich nach innen gehen- sie führt nun. Mit der äußeren wie oben: annehmen und nachgeben im Takt, aber mehr nach innen zupfen, also über den Mähnenkamm, weil das Pferd sonst ausbricht. Hier ist es noch wichtiger, dass Sie in den Zirkel schauen. Wenn ihr Pferd nach außen ausbrechen will: innere Hand noch mehr nach innen, mit der äußeren noch stärker über den Mähnenkamm zupfen und äußeren Schenkel sanft anlegen.
Wenn Ihr Pferd zu sehr nach innen kommt sanfter werden mit den Zügeln und inneren Schenkel sanft anlegen.
Allgemein bei dieser Übung:
Immer wenn das Pferd macht was Sie verlangen sanfter werden mit den Hilfen oder ganz einstellen.
Wenn Ihr Pferd die Biegungen gut im Schritt macht dann können Sie anfangen zu traben.
Wenn Ihr Pferd im Trab dann entspannter wird und sich geschmeidig biegen lässt, dann können Sie es irgendwann im Galopp versuchen.
Am Anfang ist es dabei auch egal, wenn Ihr Pferd dabei den Kopf oben hat, hauptsache nach innen und außen gestellt. Schließlich muss Ihr Pferd sich auch erst an die Übung gewöhnen und dann kommt es auch von alleine wieder mit dem Kopf runter.
Wenn es gut nach innen bzw. nach außen gebogen bleibt dann das Zupfen auch so lange einstellen und nachgeben bis Ihr Pferd wieder zu wenig gebogen ist.
Zur Abwechslung und Verstärkung der Übung können Sie, wenn Ihr Pferd die Übung beherrscht, den Zirkel auch Verkleinern und vergrößern.
Wenn Ihr Pferd generell und auch dabei zu langsam/"faul" ist:
Wenn ihr Pferd nicht geht oder zu langsam ist, nicht ständig mit den Schenkeln treiben, denn das macht das Pferd stumpf, sondern:
legen Sie erst beide Schenkel sanft an (Fase 1) für ca. 3 Sekunden, wenn es darauf nicht reagiert, dann geben Sie direkt stark verstärkten Schenkeldruck (mit dem Unterschenkel und mit Hacke "rein boxen"= Fase 4). Dann aber gleich wieder Schenkel weg, sobald es die gewünschte Reaktion zeigt. So wird das Pferd zum Schenkel hin sensibel und Sie brauchen bald nur noch impulsartig einen "Hauch von" Schenkel anlegen.
Außerdem sollten Sie dann allgemein viele Übergänge hintereinander reiten um das Pferd wieder aufzuwecken und auch sonst das Reiten für das Pferd interessanter gestalten auch durch z.B schnelles Wechseln von Figuren und Übungen.
Wenn Ihr Pferd generell und auch dabei zu schnell ist:
Zirkel verkleinern oder sobald es schneller wird in die indirekte Biegung gehen, weil dies anstrengend ist. Sobald das Pferd ruhiger wird Zirkel vergrößern bzw. wieder direkte Biegung.
Außerdem hilft es dann auch hier viele Übergänge kurz hintereinander zu reiten. Also z.B. 2 Schritte Schritt, dann anhalten, dann wieder 4 Schritte Schritt dann wieder Stop, dann nur 1 Schritt Schritt, dann wieder Stop etc. ebenso von Trab zu Schritt und Schritt zu Trab. Erst wenn das Pferd entspannt auf dem Zirkel trabt sollte man anfangen zu galoppieren.
Westernsattel-Outlet.de- gebrauchte Westernsättel zu fairen Preisen!